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IN
MITRA MEDUSA INR I
Kalte Farben [Vö: 13.04.2007]
Nach längerer Reziabstinez
freue ich mich nun endlich mal wieder eine CD zu rezensieren
von einer Band mit dem kuriosen Namen „in mitra medusa
inri“, die bereits seit dem Jahre 1992 existiert und schon
zu dieser Zeit einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichte.
Nach dem Jahre 1995 wurde es aufgrund
von bandinternen Differenzen erst einmal still um „in
mitri medusa inri“. Sie versuchten 1996 jedoch einen Neuanfang,
der leider durch die gleichen Schwierigkeiten wie beim
ersten mal wieder scheiterte. Erst 1998 kam das Projekt
Gott sei dank wieder in die Gänge. Ich bewundere
solch ein Durchhaltevermögen, das sich für die
Jungs echt gelohnt hat, und bedanke mich auch für
das Vertrauen der Band, die mir die Promo CD zugesandt
hat.
Nachdem der CD-Player jetzt seit
gestern heiß läuft, kann ich sagen, dass mir
diese Musik immer mehr gefällt. Die Abwechslung zwischen
deutschen und englischen Texten mit teilweise hintergründigen
Themen ist sehr gut gelungen. Das Album besticht durch
seine durchgängige ruhige und fließende melodiöse
Gangart, wobei die elektronischen Elemente mit den Gitarren
ein schönes Klangbild ergeben. Es ist ein echtes
Schmankerl für Gothic- und Darkwave-Fans und sogar
als Freundin der eher härteren Sounds kann ich mich
für diese Musik begeistern. Ich fühle mich bei
solchen Liedern wie „Why can´t you sing at daylight“ und
„Komm ins Licht“ irgendwie an meine Jugend erinnert, wo
ich Bands wie Clan of Xymox und Diary Of Dreams sehr gerne
gehört habe. Nur der Bonussong ist für meine Ohren
etwas zu abstrakt geraten, was ich aber durchaus verschmerzen
kann. Als mein absolutes Lieblingslied hat sich der Song
„Komm ins Licht“ in mein Hirn eingebrannt.
Mein Fazit: Absolute Kaufempfehlung
Rezi: Gabi Mihocek
www.darkmoments.de
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