|
Du lieber Himmel, in Mönchengladbach
ist ja derzeit ganz schön was los! Nicht nur das
die Gladbacher Elf ihre Schäfchen im Trockenen zu
haben scheint, nein auch die Lokalmatadore von In Mitra
Medusa Inri haben offensichtlich alles im Griff. Seit
mehr als zwölf Jahren schicken sie nun ihre bittersüßen
Songs um die Welt und auch diesmal bleiben sie ihrem Endzeit-Romantik-Stil
treu. Das melancholische Duo legt größten Wert
auf die Tiefgründigkeit ihrer Texte und lebt sich
mit "Without a view of things" auch experimentell gepflegt
aus, so beispielsweise im Titelsong, der mit deutschem
Erzählgesang begleitet wird. Tanzbarkeit und Eindringklichkeit
bleiben zwar etwas auf der Strecke, aber dafür bieten
die rheinländischen Kinder der Nacht ordentlichen
Dark Wave mit Tiefgang und jeder Menge raffinierter Datails.
Cathrin Thomas
www.westzeit.de
|