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Nichts geringeres als eine Hommage
an die Liebe soll es sein, das sechste Album von Michael
und Holger. Und tatsächlich nehmen die beiden den
Hörer mit der für sie typischen Mischung aus
"Gitarre meets Elektro" auf eine romantische Reise durch
die Höhen und vor allem Tiefen der Liebe. Wehmütig
geht es los mit dem wunderbar wavigen Titelsong "Without
a view of things". Hier dürfen sich vor allem
alle Anhänger des traditionellen Goth/Wave angesprochen
fühlen. Mal auf deutsch, mal auf Englisch schwebt
über allem die verträumte ruhige Stimme des
singenden Reiseleiters. Bei "Timeless space of sadness"
wird es dann auch schon deutlich flotter, Percussions
sorgen für einen treibenden Sound und zwingen unweigerlich
zum Kopfnicken. Stück um Stück wird es elektronischer
und weniger gitarrenlastig, ohne jedoch den für die
Band so typischen 80er Wave-Sound zu verlieren. Genau
das Richtige für einen verträumten, melancholischen,
entspannten Abend auf der Couch.
Hendrick Lattekamp
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