|
01.06.05
- Die Mönchengladbacher Formation In Mitra Medusa Inri
meldet sich nach 2 Jahren mit einer neuen CD zurück. "Without
a view of things" gibt es seit dem 18.4.2005 im Plattenladen
eures Vertrauens.
Noch vor ca. 11 Jahren konnte man
eigentlich davon ausgehen, dass die Musikrichtung Wave
aussterben wird. Doch dann formierten sich In Mitra Medusa
Inri. Inzwischen ist es IMMI mit 3 Cds, einer MCD und
etlichen Samplerbeiträgen gelungen richtig durchzustarten.
Mit "Without a view of things" haben Michael Gronau, Holger
Meyer und nun auch Andreas K. ihre vierte Fulltime-CD
am Start. Den Hörer erwarten auf dieser Platte 12
Dark-Wave-Songs zum Träumen, Mitsummen und Nachdenken.
Mit der angenehmen dunklen Stimme
von Holger ist das Album durchgehend zeitlos schön.
Jedenfalls dürfte "Without a view of things" das
Herz jedes Dark Romantic Fans höher schlagen lassen.
Getragene Songs stehen in reizvollem Gegensatz zu den
dynamischeren Tracks. Man hat das Gefühl, als wollten
die 3 Jungs mit eben diesen betont getragenen Melodien
die Zeit anhalten.
"Enjoy the moment" und "Her perfect
beauty" arbeiten mit holprigen Pianoklängen, was
dem Hörer das Gefühl verleiht, dass Gesang und
Melodie nicht zueinander passen, ehe im Refrain alles
zueinanderfindet. Deswegen würde ich soweit gehen
zu sagen, dass sich die Platte nicht unbedingt zum Nebenbeihören
eignet, man sollte sich dafür Zeit nehmen. Auch sind
die Lyriks sehr tiefgründig und sind es allemal wert
beachtet zu werden. Auch der gelungene Titeltrack hat
es durchaus verdient hier Erwähnung zu finden. Bei
"Without a view of things" wird zunächst der Text
in Deutsch rezitiert während sich die Instrumentalisierung
langsam steigert - erst dann wird der Text auf englisch
zum Besten gegeben.
Im Großen und Ganzen ist "Without
a view of things" durchaus gelungen. Es ist abwechslungsreich
und stellt die Gefühlswelt allemal auf den Kopf.
www.mindbreed.de
|