|
IN MITRA MEDUSA INRI gibt es schon
seit den frühen neunziger Jahren, und seitdem veröffentlichen
sie unermüdlich Alben mit ihren schönen Wave-Pop-Songs,
obwohl ihnen der große Durchbruch in der Szene immer
noch versagt bleibt. Without A View Of Things ist ihr
sechstes Werk, und wie auf den Vorgängern präsentiert
das Duo melancholische Musik, die mal eher elektronisch
und mal eher gitarrenwavig ist. IN MITRA MEDUSA INRI sind
sich treu geblieben, einen großartigen Stilwechsel
gibt es nicht zu hören – aber das erwartet man ja
auch nicht von ihnen. Tracks wie Her Perfect Beauty oder
What I Think sind schöne Songs, die Einflüsse
von The Cure oder Clan Of Xymox ab und zu mal durchblitzen
lassen. Dabei treten IN MITRA MEDUSA INRI aber nicht auf
der Stelle, sie bauen hier und da ein paar Experimente
ein – verzichten aber zum Glück auf die Futurepop-Elemente
des letzten Albums. So wird der Titeltrack Without A View
Of Things von deutschem Sprechgesang untermalt, es gibt
Soundspielereien und hier und da mal dominantere Gitarren.
Alles in allem ist das Album eher getragener und verträumter,
erst bei den letzten Songs wie Calling It A Thing Is Wrong
und When I’m At Home wird es ein bisschen flotter. Wie
immer bei IN MITRA MEDUSA INRI: Ein schönes Album.
http://www.nocturnalhall.com/reviews/I/immi_without.htm
http://www.nocturnalhall.com
|