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Eine electrofreie
Zone versprach das „Waves of Darkness“-Festival
in der altehrwürdigen KuFa zu Krefeld zu werden,
denn mit IN MITRA MEDUSA INRI, IKON und
GARDEN OF DELIGHT gaben sich gleich drei Bands
die Ehre, die allgemein eher der Gothic-Fraktion zugerechnet
werden.
Den Auftakt machten die Mönchengladbacher
IN MITRA MEDUSA INRI, die, mittlerweile verstärkt
durch einen weiteren Keyboarder, ihre düsteren, von
Joy Division und New Order beeinflussten Dark Wave Hymnen
den leider nur knapp zweihundertfünfzig Zuschauern
an diesem Abend zu Gehör brachten. Inmitten von Nebelschwaden
und mystisch anmutenden Lichteffekten boten IN MITRA
MEDUSA INRI einen mitreissenden Auftritt, dem die
deutlich gewonnene Live-Routine der letzten Monate anzumerken
war. Der Ausblick auf das im Frühjahr des nächsten
Jahres erscheinende neue Album fiel sehr verheissungsvoll
aus und auch die retrospektiven Stücke der Gladbacher
sorgten in der gute Stunde Spielzeit, die zur Verfügung
stand, für Begeisterung, so dass IN MITRA MEDUSA
INRI sich genötigt sahen, eine Zugabe zu spielen.
Wo könnte diese Band nur stehen, wenn nicht ausschliesslich
Electro die Szene in den letzten Jahren dominiert hätte?
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