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In Mitra
Medusa Inri
"Darkness Between Us"
(Apollyon/ Soulfood)
Irgendwie ist das neue In Mitra
Medusa Inri-Album "Darkness Between Us" ein
zweischneidiges Schwert für mich. Auf der einen Seite
gibt es schöne Wave Rock-Songs wie "You Came From
The Sun" und "Disappointment Remains", wie
man sie von den Medusas kennen und lieben gelernt hat.
Und dann, ja dann gibt es sehr modern und irgendwie -
Achtung, jetzt kommt ein Karton - futurepoppig klingende
Tracks, wie zum Beispiel das in meinen Ohren völlig
banale "Sometimes", die irgendwie so ganz und gar
nicht in das Bild von In Mitra Medusa Inri passen,
wie man sie überall die Jahre hinweg kennen gelernt
hat. Natürlich kann man hier von Weiterentwicklung
sprechen, was ich auch in jedem Falle gutheißen
würde, aber ist der Zug, möglichst poppige Electro-Elemente
in seinen Sound einzubinden, nicht langsam aber sicher
abgefahren? Die Stärken des Albums liegen ganz klar
und wie für In Mitra Medusa Inri gewohnt im
Bereich Gesang und Melodien. Ganz besonders wird dieses
Zusammenspiel dann spannend, wenn die Elektronik zugunsten
der Gitarren zurückgeschraubt wird. Fans der Band
sollten sich "Darkness Between Us" ruhigen Gemüts
anhören. Auch Freunde des aktuellen Clan Of Xymox-Outputs
dürften ihre helle Freude an der neuen Seite der
Medusas haben. Die Hard-Wave Rocker sollten all ihren
Mut zusammennehmen und der Scheibe eine faire Chance geben
und dann für sich selber entscheiden. Vielleicht
ist "Darkness Between Us" ja auch Wave Rock anno
2003?
Thomas Thyssen
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