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IN MITRA
MEDUSA INRI legen ein
Jahr nach dem letzten Longplayer Dreams nun das Nachfolgewerk
Darkness Between Us vor. Das Album beginnt mit
dem achtminütigen Titeltrack sehr ruhig. Keyboardsounds
und Wortfetzen schaffen eine sehr melancholische, düstere
Atmosphäre, bevor Gesang und Gitarren und ein schneller
Rhythmus einsetzen. Doch der Song wird keinesfalls zum
Goth-Rock-Kracher, sondern bleibt ein sehr getragenes
Darkwave-Stück voller Atmosphäre, irgendwie
zurückhaltend, der erwartete Ausbruch kommt nicht.
Der zweite Track Sometimes überrascht dann plötzlich
mit Future-Pop-Elementen, einem mitreißenden Refrain
und schönem Wave-Pop – aber auch hier fehlt die dunklere
Grundstimmung natürlich nicht. Überhaupt fällt
bei diesem Album auf, dass IN MITRA MEDUSA INRI
zwischen gitarrenlastigeren Wave-Stücken und ungewohnten,
fast elektropoppigen Stücken pendeln – so leicht
einzuordnen ist das Duo jedenfalls nicht. Einige Songs,
wie Stars, bleiben dennoch irgendwie unspektakulär,
irgendwas fehlt, der Funke will nicht recht überspringen.
Dafür überzeugen andere Songs, wie You Came From
The Sun oder Do You Call That Human umso mehr - beides
sind gitarrenlastige Wave-Stücke, die an Clan Of
Xymox erinnern. Alles in allem hat die Platte natürlich
einen starken Hang zu den guten alten 80ern, aber IMMI
haben es durchaus geschafft, moderne Elemente einfließen
zu lassen. Wie immer besticht ihre Musik darüber
hinaus durch den warmen, ausdrucksstarken Gesang und die
melancholische Dark-Wave-Musik. Auf jeden Fall ein Album,
dem man öfter zuhören sollte, damit es seinen
Glanz entfaltet.
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