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Nach Exitus
und Reinkarnation senden In Mitra Medusa Inri,
inzwischen zum Duo geschrumpft, mit "Dreams",
passend zur Gründung vor zehn Jahren, ein erneutes
Lebenszeichen. Ein Lebenszeichen das sich schnell zu einer
melancholisch verklärten Traumreise in die 80er entpuppt.
Eine Traumreise, die schon beim ersten visuellen Kontakt
beginnt, trifft das Auge doch auf ein Cover in kühlem
Schwarz/weiss-Design, assoziiert das optische Styling
des Duos ebenfalls ein New-Wave-Flair längst verstrichener
Tage. Nicht anders verhält es sich mit der Musik.
Weder antiquiert noch zu modern klingend, haben In
Mitra Medusa Inri eine auf eine Art zeitlos wirkende
Musik für eine traumdürstende, dezent nostalgisch
behaftete New-Wave-Generation entworfen. Einem minimalistischen
Prinzip elektronischer Tugenden folgend, hat das Duo zehn
sanftmütig schmeichelnde Klangperlen in Dark-Wave-Manier
entworfen, die sich allesamt für die melancholisch
verklärten Momente irdischen Daseins eignen. Obwohl
von eher ruhigem Plusschlag getrieben, steigen aus diesem
Entspannungsbad wohltuende, eingängig fließende
Melodien auf, die Herz und Hirn fusionieren und das Kopf-Kino
zu traumhaften Sequenzen animieren. Ein Kopf-Kino-Erlebnis,
für das man gerne einen Zuschlag wegen Überlänge
zahlen würde.
Frank Rummeleit
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