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Nach genau 10 Jahren ihrer Gründung
haben es In Mitra Medusa Inri endlich geschafft,
ihr drittes Fulltime Album "Dreams"
zu releasen. Nicht ohne Grund ist dieses Werk so betitelt,
man könnte daraus schließen, dass es der Traum
der Jungs ist, nach dieser langen Zeit damit endlich weiter
zu kommen.
Doch kommen wir erst mal zu ein
paar Facts aus deren Vergangenheit. Anfang der 90er rauften
sich ein paar verlorene Kinder zusammen und gründeten
schließlich IMMI, um denn Wavegeist vergangener
Tage aufrecht zu erhalten. Die verlorenen Kinder waren
anfangs zu zweit, namens Volker und Holger, später
stieß Michael hinzu.
Der Bandname entstand aus einer
Zusammensetzung aus diversen geschichtlichen und geistigen
Eckpunkten der Weltbegebenheit. Nach gut vier Jahren intensiver
oder auch weniger intensiver Arbeit kam es dann doch noch
1996 zum Debüt "Long Forgotten World"
(Spirit Records). Das Cover erinnerte eher an eine schwere
Gruftiband als an eine selbstbetitelte Waveband. Nach
einigen Missverständnissen der Mitgliedergemeinschaft
Holger und Michael sowie der Opposition Volker kam es
schließlich wieder zu einer Art Split. Die ersteren veröffentlichten
unter dem Namen "My Personal Countdown"
eine Scheibe, während Volker das zweite reguläre
Werk "Commedia Del Arte" einspielte.
Dieses Werk aus dem Jahre '98 ist meiner Meinung nach
sehr persönlich gehalten und beinhaltet sicherlich
zu 80% Volkers Lebens- und Denkweise. Mit teils deutschen
Lyrics kann man sich sogar in einigen Songs selbst wiederfinden.
Schöne Melodien und ein ab und an aufgeweckter Gesang.
Nachdem Volker sich dann aber aus dem Geschäft zurückzog
fungierten "My Personal Countdown" von
nun an wieder unter dem Namen IMMI.
Jetzt im Jahre 2002, also zehn
Jahre nach diversem Hin und Her haben sie sich aber anscheinend
gefunden. Das Album lebt vom Geist vergangener Tage, musikalisch
wie auch textlich. Und auch wenn der Gesang etwas einschläfernd
wirkt, birgt das Album den ein oder anderen Knaller, so
wie z. B. "Reality", ein Wavesong der
von Ikonen hätte kaum fast besser sein können.
Wir wünschen der Band endlich
den zustehenden Erfolg und ein definitives Ende dieser
Bandstreitigkeiten. Denn wie heisst es so schön auf
der Internetseite "Wir sind Freunde, nicht bloss
ein paar Leute, die Musik machen" ... dem ist nichts
hinzuzufügen. Amen!
Text: Xypher
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