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IN MITRA
MEDUSA INRI
Darkness between
us
CD (Apollyon / EFA)
Laut Pressetext handelt es sich
bei dem aktuellen Werk von In Mitra Medusa Inri
um "Joy Division meets New Order meets The Cure". Ergänzen
lässt sich, auch wenn Band und Label danach vielleicht
zur Steinigung der Rezensentin aufrufen, dass hier und
da noch ein guter Schuss Diary of Dreams hinzukommt. So,
für alle Kritiker an Kritikern: Ja, die Schubladen
sind hier wieder mal gefallen. Aber gibt so eine Schublade
nicht leichter zu verstehen, wie nun die Platte ungefähr
klingt, als Stichwortbrocken wie "wundervoller Gesang,
"wundervoll weinende Gitarren" und treibende Drums. Diese
drei Charakteristika treffen zwar ebenfalls auf Darkness
Between Us zu, doch helfen sie wirklich weiter? Jedenfalls
lässt sich noch der beliebte Satz hinzufügen,
den jede Gruppe und jede Plattenfirma für ein neues
Output bereithält: das bisher beste Album, das die
Band bisher gemacht hat! Tja, nur in diesem Falle stimmt
es auch einmal! Ach, und ein gewisse Verwandtschaft mit
Clan of Xymox lässt sich zudem heraushören.
Waren das genügend Infos? Nee? Also gut, Obschon
In Mitra Medusa Inri sicher nicht das sprichwörtliche
Rad neu erfunden haben (welche Band tut das schon heute
noch?!), ist Darkness Between Us ein schönes, eingängiges,
melancholisches Album geworden, auf dem auch dezente Keyboardklänge
zum Einsatz kommen. Nu ist aber gut! Selber hören
;-) Kleiner Nachtrag: Auf der limitierten Erstauflage
werden zusätzlich noch ein exklusiver Song und zwei
Videos geboten!
Anja Weller
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