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Bislang
waren die Kontakte mit der Band „In Mitra Medua Inri“
eher spärlich. Zwar findet sich hier bereits eine Rezension
zum Vorgängeralbum doch die hat damals ein Kollege übernommen.
Insofern sind mir der doch ungewöhnliche Bandname und
ein Zitat aus besagter Rezension im Gedächtnis geblieben.
Da hieß es nämlich „CD rein, auf Zufallswiedergabe rotieren
lassen...und schon werdet ihr was Schönes zu hören bekommen“
und erst jetzt weiß ich was damit gemeint war.
Bereits vor 15 Jahren gründete
sich die Band und veröffentlichte bereits 1996 eine erste
CD. Das Mönchengladbacher Duo lässt sich grob im Bereich
Dark Wave ansiedeln. Doch greift diese Schublade auch
nur bedingt, da es hier sehr elektronisch zu Werke geht.
Als Orientierungsvergleich lassen sich die elektronischeren
Songs von Diary Of Dreams heranziehen, denn gerade in
gesanglicher Hinsicht zeichnen sich doch einige parallelen
ab. Auf der Bandeigenen MySpace Seite werden folgende
Bands als Einflüsse genant: The Cure, Echo and the Bunnyman,
Joy Division, Clan of Xymox, New Order und die bereits
schon genanten Diary of Dreams.
Die Instrumentierung schwankt
dabei zwischen dunklen Beats, Gitarren und Klavierklängen.
Kalte Farben, startet mit dem Track „Nimm die Lügen von
mir“ einem Track der sehr an DOD erinnert aber deswegen
nicht gleich schlecht ist. Im weiteren Verlauf tauschen
sich dann englische und deutsche Texte ab. Die englischen
Texte offenbaren aber auch gewisse Gesangsschwächen, denn
es ist mir fast unmöglich den kompletten Text zu erfassen.
In Mitra Medua Inri bieten eine
bunte Mischung aus vielen Stilelementen und schaffen damit
ein faszinierendes Soundgeflecht. Was dem Album aber fehlt
sind ein paar Glanzlichter und so langsam verstehe ich
eingangs bereits erwähntes Zitat. Egal welchen Track man
sich anhört, wird man etwas schönes Hören doch man wird
nicht den Hit des Albums treffen weil dieser schlicht
nicht vorhanden ist und genau das macht es schwer dieses
Album zu bewerten.
Eines der wenigen Werke, das es
schafft mich gleichzeitig zu faszinieren und nicht hundertprozentig
zu überzeugen.
www.uselinks.de
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