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„In
Mitra Medusa Inri“ kurz Immi ist eine Electro – Darkwave
Band die stilistisch einerseits ihre eigenen Wege geht
und andererseits mit „Diary of Dreams“ verglichen werden
kann. Vor allem die Mischung aus englischen und deutschen
Lyrics ist eher selten zu finden. Im allgemeinen kann
man die Songs auch als sehr gefühlvolle Popsongs ansehen
doch verlieren Immi nie ihre dunkle Seite aus den Augen.
„Nimm die Lügen von mir“ heißt der betörende Opener des
Albums und die gelungene Gratwanderung zwischen Pop und
Darkwave zeigt sich hier schon recht deutlich. Auch die
nächsten Song laufen nach einem ähnlichem Muster ab und
bei „Come On“ fühlt man sich leicht an die Achtziger und
die New Romantic – Welle erinnert. Danach folgt das Stück
mit dem ich sogar meine Nachbarn begeistern könnte, denn
„Nur für eine Minute“ hat echte Single – Qualitäten und
ist der mit Abstand poppigste Song des ganzen Silberlings.
Wesentlich elektronischer und düsterer kommen dann wieder
die restlichen Tracks daher. Beim Bonustrack werden sich
dann wahrscheinlich die Geister scheiden. Die Immi – Version
von „Sag mir wo die Blumen sind“ ist nicht nur stark gewöhnungsbedürftig,
sondern meiner Meinung nach total daneben gegangen. Marlene
Dietrich dreht sich höchstwahrscheinlich im Grabe um.
Zusammenfassend lässt sich „Kalte Farben“ gut hören und
die Gratwanderung ist im Allgemeinen gut gelungen, so
das ein positiver Gesamteindruck entsteht.
www.tonguesofdestruction.com
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