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01.07.07
Zwei Jahre sind seit dem letzten Album "Without A View
Of Things" vergangen und nun sind In Mitra Medusa Inri
aus Mönchengladbach mit dem neuen Album wieder am
Puls der Zeit.
Und dabei sind sie sich treu geblieben:
Wieder eingänig schöne Titel, die mit der eindringlichen
Stimme des Sängers Holger Meyer melancholisch getragen,
aber nicht depressiv wirken. Die dezenten Elektro-Elemente
im Hintergrund arrangieren sich perfekt mit dem Gesamtbild.
Was Fans mit Sicherheit freuen
wird ist, das auf dem aktuellen Album gleich 5 Songs mit
deutschen Texten der Hörerschar zur Verfügung
und zum Verweilen einlädt. Und die haben es in sich.
Gleich der Titeltrack "Nimm die Lügen von mir" bleibt
unvergesslich im Schädel hängen. Noch mehr Ohrwurmcharakter
hat "Keine Fragen", eine sehr geniale Hookline lässt
einen nicht mehr los. In diesem Fall kann ich sogar dem
Pressetext zustimmen. Wer bis dahin der Magie von IMMI
noch entkommen konnte, kann es spätestens jetzt nicht
mehr. Es gibt nur durchweg Positives über das Album
zu berichten. Kein Song tanzt aus der Reihe und steht
wie ein Fels für sich. Die komplette Bandbreite lässt
sich nur erahnen - es ist auch kein Hören, sondern
vielmehr ein Erleben dieser Platte.
Ein zusätzliches Bonbon gibt
es mit dem bisher unveröffentlichten Bonustrack "Sag
mir wo die Blumen sind", die IMMI bereits 1998 aufgenommen
haben. Aber auch die anderen Songs können sich hören
lassen. Der durchgehend dunkle Unterton lässt den
Hörer von der ersten Minute an im Album und in den
Melodien versinken. Wer also bisher noch nicht auf In
Mitra Medusa Intri gestossen ist, sollte das schnellsten
nachholen.
www.mindbreed.de
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