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Nach ihrem
im letzten Jahr erschienen Album "DREAMS" hatte ich eigentlich
keine Steigerung mehr erwartet. Aber mit "Darkness between
us" überraschen mich In
Mitra Medusa Inri sehr positiv. Das Album ist ein
Gesamtkunstwerk geworden, das eine Welt voller Verzweiflung,
Sehnsucht , Wut und Trauer erzeugt und alle Ausformungen
dieser Emotionen aus allen Richtungen beleuchtet. Der
fast achtminütige Opener und Titelsong ist ein richtig
düsteres Stück Mini-Darkwave-Opener in drei Akten. Bedrohliche
Keyboard Klänge und Stimmensamples erzeugen eine Atmosphäre
der Hoffnungslosigkeit, bevor es mit Gesang und Viervierteltakt
mit viel Elan in die verheißungsvollere Richtung Gothrock
geht. Der Schlussakt dieses Stückes besteht dann aus purer
Melancholie, getragen von Wave-Basslines, sehnsuchtsvollem
Gesang und surrealem Keyboard Background. So wie dieser
Track eine Welt für sich ist, so ist es "Darkness Between
Us" im Großen. Denn es geht mit "Sometimes" in eine ganz
andere Ecke: Richtung Synthpop... Und so geht es munter
weiter auf dieser ereignisreichen CD; der Kreativität
sind kaum Grenzen gesetzt. Ein Album, mit dem man lange
Zeit viel Freude haben wird. as
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