REZI Zillo, 12/2003

Nach ihrem im letzten Jahr erschienen Album "DREAMS" hatte ich eigentlich keine Steigerung mehr erwartet. Aber mit "Darkness between us" überraschen mich In Mitra Medusa Inri sehr positiv. Das Album ist ein Gesamtkunstwerk geworden, das eine Welt voller Verzweiflung, Sehnsucht , Wut und Trauer erzeugt und alle Ausformungen dieser Emotionen aus allen Richtungen beleuchtet. Der fast achtminütige Opener und Titelsong ist ein richtig düsteres Stück Mini-Darkwave-Opener in drei Akten. Bedrohliche Keyboard Klänge und Stimmensamples erzeugen eine Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit, bevor es mit Gesang und Viervierteltakt mit viel Elan in die verheißungsvollere Richtung Gothrock geht. Der Schlussakt dieses Stückes besteht dann aus purer Melancholie, getragen von Wave-Basslines, sehnsuchtsvollem Gesang und surrealem Keyboard Background. So wie dieser Track eine Welt für sich ist, so ist es "Darkness Between Us" im Großen. Denn es geht mit "Sometimes" in eine ganz andere Ecke: Richtung Synthpop... Und so geht es munter weiter auf dieser ereignisreichen CD; der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Ein Album, mit dem man lange Zeit viel Freude haben wird. as

 

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